Die Regierung schreibt Fördermittel für tierärztliche Behandlungen von Katzenkolonien aus.
Das spanische Ministerium für Soziale Rechte, Verbraucherschutz und Agenda 2030 hat am Freitag, den 10. April, eine neue Förderlinie veröffentlicht. Ziel ist es, Kommunen bei der besseren Kontrolle von Katzenkolonien zu unterstützen.
Die bereitgestellten Mittel sollen insbesondere Projekte finanzieren, die auf das sogenannte CER-Verfahren setzen – also Einfangen, Kastration und Rückführung der Tiere. Damit sollen die Ausbreitung von Krankheiten reduziert, die Lebens- und Fütterungsbedingungen der Tiere verbessert sowie das Bewusstsein in der Bevölkerung gestärkt werden.
Förderfähig sind dabei verschiedene Maßnahmen: Neben der Umsetzung des CER-Programms zählen dazu auch tierärztliche Behandlungen von Katzenkolonien sowie Initiativen zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Versorgung.
Darüber hinaus können auch Schulungen für kommunales Personal sowie Aufklärungskampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung im Umgang mit Katzenkolonien finanziell unterstützt werden.
Antragsberechtigt sind unter anderem Gemeinden, die bereits über ein genehmigtes Programm zur ethischen Betreuung von Katzenkolonien verfügen. Auch Zusammenschlüsse mehrerer Kommunen – etwa Provinzverwaltungen, Inselräte oder Gemeindeverbände – können Fördermittel beantragen.
Für das Jahr 2026 stellt die Generaldirektion für Tierrechte ein Gesamtbudget von bis zu 1,95 Millionen Euro zur Verfügung.
F.S.
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