Fördermittel in Höhe von fast 2 Millionen Euro für Tierschutzorganisationen im Jahr 2026 angekündigt
Am heutigen Mittwoch, dem 13. Mai, hat das spanische Ministerium für soziale Rechte, Verbraucherschutz und Agenda 2030 den Auszug aus dem Beschluss des Staatssekretariats für soziale Rechte veröffentlicht — zu dem auch die Generaldirektion für Tierrechte gehört —, mit dem Fördermittel für Tierschutzorganisationen für das Jahr 2026 ausgeschrieben werden.
Dem Beschluss zufolge beläuft sich die maximale Fördersumme auf 1.994.971,58 Euro. Dieser Betrag verteilt sich auf zwei Förderlinien: 1.000.000 Euro für Projekte zu Katzenkolonien sowie 994.971,58 Euro für Maßnahmen zugunsten ausgesetzter Tiere.
Die Maßnahmen im Bereich der Katzenkolonien sollen die Lebensbedingungen, Betreuung und Versorgung von Gemeinschaftskatzen in Katzenkolonien verbessern, ihre korrekte Kennzeichnung sicherstellen und eine unkontrollierte Vermehrung verhindern.
Die Förderlinie für ausgesetzte Tiere konzentriert sich dagegen auf die Verbesserung der Lebensbedingungen, Kennzeichnung, Sterilisation und Versorgung anderer Haustiere, die sich in einer Situation der Verwahrlosung oder Aussetzung befinden.
„Sollte nach der Verteilung der vorgesehenen Mittel an die begünstigten Organisationen in einer der beiden Förderlinien ein Restbetrag verbleiben, kann dieser zur Aufstockung der jeweils anderen Förderlinie verwendet werden“, erklärt das Ministerium.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass jede Organisation lediglich einen einzigen Antrag einreichen darf und sich dabei für nur eine Förderlinie entscheiden muss. Werden von derselben Organisation mehrere Anträge eingereicht, werden sämtliche Anträge ausgeschlossen.
Hier geht es zum kompletten Text der Ausschreibung.
F.S.
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