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Guardia Civil ermittelt gegen Hundehalter wegen eines Stachelhalsbandes

Veröffentlicht am : 08. Mai 2026
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Die Guardia Civil hat gegen einen 78-jährigen Mann Ermittlungen wegen Tiermisshandlung eingeleitet, nachdem sein Hund mit schweren Verletzungen aufgefunden worden war.

Die Ermittlungen begannen am 13. April nach einer Anzeige von Mitarbeitern eines städtischen Tierheims in Torrevieja. Diese hatten auf den schlechten Zustand eines Hundes aufmerksam gemacht, der herrenlos auf einer öffentlichen Straße umherirrte. Das Tier wies Verletzungen auf und musste dringend in eine Tierklinik gebracht werden.

Der Hund trug ein mit Stacheln versehenes Strafhalsband. Nachdem die Tierärzte dieses entfernt hatten, stellten sie fest, dass es dem Tier erhebliche Verletzungen am Hals zugefügt hatte. Aufgrund der langen Tragedauer hatten sich Teile des Halsbandes bereits in die Haut eingebettet. Derartige Vorrichtungen sind nach den geltenden Tierschutzbestimmungen verboten.

Beamte des Naturschutzdienstes Seprona der Guardia Civil aus Guardamar del Segura leiteten daraufhin nach Vorlage des tierärztlichen Gutachtens Ermittlungen zur Identifizierung des Halters ein. Dieser konnte schließlich ausfindig gemacht werden und gegen ihn wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Tiermisshandlung eröffnet.

Die Ermittlungsakte wurde an die Ermittlungsabteilung des Gerichts erster Instanz in Torrevieja übermittelt.

Die Guardia Civil erinnert daran, wie wichtig eine angemessene Versorgung von Haustieren ist, und verurteilt jede Form von Verhalten, das Leid oder Vernachlässigung verursachen kann.

F.S.

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