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Europäische Tierärzte starten Kampagne gegen den Handel mit brachycephalen Tieren

28-10-2021
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Die European Federation of Companion Animal Veterinary Associations (Fecava) hat in Zusammenarbeit mit der Tierärztin Emma Milne, Gründerin von Vets Against Brachycephalism, ein Video veröffentlicht, in dem eine Gruppe von Tierärzten dazu aufruft, keine Tiere mit Brachycephalie zu kaufen.

Die Beliebtheit von Hunden wie französischen und englischen Bulldoggen und Möpsen ist in den letzten zehn Jahren sprunghaft angestiegen, "und jetzt hat sich auch ein neuer Trend zu 'exotischen' Farben durchgesetzt, der die Preise noch weiter in die Höhe treibt", sagt Fecava.

"Tragischerweise zahlen Tierärzte auf der ganzen Welt die Konsequenzen dieser Mode, denn diese Tiere werden buchstäblich zum Leiden geboren", beklagen sie.

Fecava weist aber auch darauf hin, dass nicht nur Hunde, sondern auch Katzen, Kaninchen und sogar Pferde so gezüchtet werden, dass sie immer flachere Gesichter und extremere Merkmale aufweisen.

"Die extremen Merkmale dieser Tiere führen zu schweren Atembeschwerden, Hautfalteninfektionen, Augentraumata, Wirbelsäulenerkrankungen und Lähmungen, Zahnproblemen (die für Kaninchen und Pferde tödlich sein können) und vor allem zu Fortpflanzungsproblemen", warnen sie.

Emma Milne, Gründerin der Kampagne Vets Against Brachycephalism, erklärt, dass sie oft von Tierärzten aus der ganzen Welt kontaktiert wird, die ihr die Qualen schildern, die sie empfinden, wenn sie diese Tiere tagtäglich nur aufgrund ihrer Rasse leiden sehen.

"Wenn Tiere dieser Rassen buchstäblich durch tierärztliche Eingriffe am Leben erhalten werden, müssen wir einige ethische Überlegungen anstellen", sagte Milne, die erklärte, dass sie sich entschlossen habe, mit Fecava ein Video zu drehen, um diese Realität zu vermitteln.

Ann Criel, Präsidentin der Fecava Welfare Group, sagte, das Video "erzählt nicht nur von den verheerenden Gesundheitsproblemen dieser Tiere und den Ängsten ihrer Besitzer, sondern auch von den Auswirkungen auf die Tierärzte, deren Ziel es immer ist, den Tieren, die in ihre Kliniken kommen, zu helfen".

"Einfach ausgedrückt: Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass brachycephale Tiere, die gezüchtet werden, irgendwann leiden werden. Wir hoffen, dass das Video so weit wie möglich verbreitet wird, um diese Botschaft zu verbreiten", so Criel abschließend.

Das Video findet ihr hier

F.S.

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