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Wie kann man Haustiere vor Kälte schützen?

26-11-2021
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Anfang 2021 wurde Spanien von dem großen Sturmtief Filomena heimgesucht, das aufgrund der starken Schneefälle, die es mitbrachte, das öffentliche Leben in vielen Gebieten des Landes lahmlegte. Jetzt, wo sich der November dem Ende zuneigt, macht sich die Kälte bereits in Spanien bemerkbar, und die Staatliche Meteorologische Agentur (Aemet) hat für das Wochenende vom 26. bis 28. November bereits eine Warnung vor Schneefall in der nördlichen Hälfte der Halbinsel herausgegeben. Selbst auf Mallorca hat es in höheren Lagen der Tramuntana bereits gescheit.

In einigen Gebieten wie dem Norden von Kastilien und León, Navarra und dem Baskenland werden starke Schneefälle erwartet, die in Orten wie Asturien - ab 700 Metern Höhe - Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern hinterlassen können.

Wie bei den Menschen können sich diese Kälte- und Schneeperioden auch auf die Haustiere auswirken. Die British Veterinary Association (BVA) hat die Öffentlichkeit daran erinnert, den Schutz von Haustieren bei kaltem Wetter nicht zu vergessen.

Aus diesem Grund haben die Tierärzte eine Reihe von Tipps für Tierhalter herausgegeben, um Hunde, Katzen und andere Haustiere vor den Gefahren des Winters zu schützen, die nach ihren Angaben "potenziell tödlich" sein können.

"Wie beim Menschen können auch Haustiere, die über einen längeren Zeitraum extremer Kälte ausgesetzt sind, krank werden", so das BVA. Daher raten sie Tierhaltern, ihre Haustiere mit Mänteln auszustatten, insbesondere ältere Hunde oder Hunde mit dünnem Fell.

Hunde und Umgebungstemperatur 2

Sie weisen auch darauf hin, dass es bei Schnee und Eis wichtig ist, die Pfoten und den Bauch des Hundes bei der Rückkehr nach Hause von Eis- und Sandspuren zu befreien und regelmäßig auf Risse in den Ballen oder Rötungen zwischen den Zehen der Pfoten zu achten.

Zum Schutz der witterungsempfindlichen Hundeballen gibt es Produkte wie CurtiVet von Stangest, eine Lotion zum Aufsprühen, die für Hunde geeignet ist, die sehr aktiv sind, sich intensiv bewegen oder auf anspruchsvollem Gelände und abrasiven Oberflächen wie Schnee oder Asphalt laufen. Man kann auch die Pfoten mit bienenwachshaltiger Pfötchensalbe behandeln.

Tierärzte raten, ältere Katzen während extremer Kälteperioden im Haus zu halten, und auch junge, gesunde Katzen sollten leichten Zugang zu Schutz und Wärme haben.

"Auch Katzen sind zu dieser Jahreszeit besonders durch Frostschutzmittelvergiftungen gefährdet, die schon in kleinen Mengen tödlich sein können. Mehr als die Hälfte der Tierärzte (51 %), die über die Weihnachtsfeiertage 2019 eine toxische Ingestion bei Katzen behandelten, sahen Fälle, die durch Frostschutzmittel verursacht wurden", erklärt der BVA.

Sie fordern daher die Besitzer auf, Frostschutzmittel sorgfältig zu lagern und zu verwenden, verschüttete Flüssigkeiten gründlich zu beseitigen und sofort den Tierarzt zu kontaktieren, wenn ihre Katze Verhaltensänderungen oder besorgniserregende Symptome wie Erbrechen, Depressionen oder Krampfanfälle zeigt.

"Besitzer von Kleintieren wie Kaninchen und Meerschweinchen, die im Freien leben, sollten dafür sorgen, dass der Lebensraum ihrer Tiere gut vor Schnee geschützt ist, zusätzliche Einstreu bereitstellen und erwägen, ihre Tiere während der kälteren Jahreszeit ins Haus zu bringen. Wasserschüsseln im Freien sollten regelmäßig auf Frost oder Eis überprüft werden", empfehlen sie.

Die Präsidentin der BVA, Justine Shotton, sagte, dass sich die meisten Menschen bei den bevorstehenden Kälteeinbrüchen "etwas wärmer" einpacken werden, "deshalb ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass eisige Temperaturen und Frost auch zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Haustieren erfordern".

"In den kälteren Monaten brauchen Hunde und Katzen einen einfachen Zugang zu einem Unterschlupf und Wärme. Auch wenn Hunde weiterhin Auslauf brauchen, sollten die Besitzer Vorkehrungen treffen, um sie vor der Kälte zu schützen", sagt Shotton, die darauf hinweist, dass auch Haustiere wie Kaninchen und Meerschweinchen anfällig für Unterkühlung sind.

Andererseits wird in den BVA-Hinweisen darauf hingewiesen, dass für Haustiere, die im Freien gehalten werden, ein vor Wind, Regen und Schnee geschützter Unterschlupf mit einer Höhe von mindestens 10 Zentimetern über dem Boden vorhanden sein sollte.

Sie fordern Tierhalter außerdem auf, zugefrorene Gewässer zu meiden, wenn sie mit ihren Haustieren spazieren gehen. Sie empfehlen daher, keine Tiere in der Nähe von zugefrorenen Seen oder Flüssen auszusetzen, da die Tiere den Unterschied zwischen trockenem Land und Eis nicht kennen und hineinfallen könnten.

Für Kaninchen und Meerschweinchen empfehlen Tierärzte, die Temperatur im Gehege zwischen 10 und 20 Grad und bei Meerschweinchen zwischen 5 und 20 Grad zu halten, wobei größere Temperaturschwankungen zu vermeiden sind.

C.S.

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