Die Guardia Civil rettet in der Provinz Málaga mehr als 100 Tiere

Veröffentlicht am : 02. März 2024
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Der Naturschutzdienst (Seprona) der Guardia Civil ermittelt unter der Leitung und Koordination der Umweltstaatsanwaltschaft von Málaga gegen 34 Personen wegen Misshandlung und Aussetzung von Haustieren in mehreren Gemeinden der Provinz Málaga. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Aktion "Colaphus" bis zu 111 Tiere aus einer beklagenswerten Situation gerettet.

Insgesamt haben die Ermittler 236 Inspektionen in privaten Zwingern, Viehzuchtbetrieben, Zoos und Tierheimen durchgeführt. Dabei wurden mehr als 500 administrative Verstöße gegen die Tierschutzvorschriften festgestellt, vor allem in Bezug auf Tierschutz, unzureichende Unterbringung, Futter- und Wassermangel, Tierhygiene, fehlende tierärztliche Versorgung oder fehlende Unterlagen und Gesundheitsaufzeichnungen.

Die Guardia Civil fand Tiere, die an Leishmaniose, Räude oder anderen Krankheiten litten und nicht tierärztlich versorgt worden waren. Auch Hunde, deren Ohren oder Schwänze ungerechtfertigt amputiert worden waren, Pferde, die während der Hitzewelle ohne Futter und Wasser ausgesetzt worden waren, und sogar Tiere, die zu Tode geprügelt worden waren.

Die Tiere wurden in die Obhut von Vereinen und Tierheimen gegeben, die den zuständigen Behörden zur Verfügung stehen. Nur in weniger schwerwiegenden Fällen wurden sie unter der Aufsicht und Kontrolle der zuständigen Behörden in der Obhut der Besitzer belassen.

Im Laufe der Ermittlungen haben die Tierärztliche Hochschule von Málaga und die Unterstützung einiger Tierschutzvereine sowie Tierärzte des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei, Wasser und ländliche Entwicklung der andalusischen Regionalregierung in Málaga zusammengearbeitet.

S.P.

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