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Hitze auf den Balearen und was machen die Hunde?

Veröffentlicht am : 23. Juli 2022

Hitzewellen auf Mallorca lassen auch die Haustiere nicht kalt. Alleinfalls ein kleiner Spaziergang um den Block, das reicht den meisten schon. Danach ist wieder Pause an einem schattigen Plätzchen angesagt. Man kann aber helfen, den Vierbeinern die warmen Monate so angenehm wie möglich zu machen und Überhitzung vorzubeugen.

Leider wird der ganz dringende Rat immer wieder vergessen, die Tiere nie im Auto warten lassen während man mal „ganz kurz“ nur zum Einkaufen geht oder sie in praller Sonne vor einen Geschäft anzubinden, so der Rat von Tierärzten und Tierschützern. Auch ein Spaziergang in der Mittagszeit ist das Falschste, was man machen kann. Wenn es sich aber dennoch nicht vermeiden läßt, sollten dieser so kurz wie möglich sein und nicht auf überhitztem Asphalt stattfinden, da sich Hunde dort die Pfoten verbrennen. Wer sehr aktive Hunde wie Border Collies hat, die permanent Bewegung brauchen, sollte diese möglichst aufs Schwimmen verlagern, Dennoch sollte auch am Wasser sollte die pralle Sonne jedoch vermieden werden. Wichtig ist, immer ein schattiges Plätzchen aufzusuchen, egal ob am Wasser, im Garten oder zu Hause. Klimaanlagen sind für Hunde, aber auch kleinere Tiere wie Kaninchen und Meerschweinchen kein Problem, sollten aber nicht kalt eingestellt werden. In jedem Fall ist darauf zu achten, daß die Tiere sich nicht in Zugluft aufhalten.

Sehr viele Hunde freuen sich über Kühlutensilien. Unser Redaktionshund scheint dabei eine der seltenen Ausnahmen zu machen, denn selbst den Ventilator mag er auf keinen Fall. Für die es lieber kühl mögen, gibt es Spielzeug, das man an den Gartenschlauch anschließen oder in die Gefriertruhe legen kann, spezielle Kühldecken oder Poolspielzeug für Hunde. Und es gibt sogar spezielles Hundeeis, wobei man Letzteres auch selbst herstellen kann. Im Internet finden sich genügend konkrete Rezepte hierfür. Bei der Eigenfertigung ist natürlich weder Milch- noch Zuckerbasis empfehlenswert. Besser sind Sorten wie Thunfisch, Lachs, Hühnchen oder Bacon als Grundlage, zu dem man dann noch Früchte oder Gemüse hinzu mischen kann.

Wir möchten aber auch auf andere Probleme für Hunde im Sommer hinweisen, die gar nicht unbedingt im Blick des Halters stehen. Auf Mallorca ist die Gefahr, an Leishmaniose zu erkranken, sehr hoch, wenn viele Sandmücken unterwegs sind, die die Krankheit übertragen.Diese treten gehäuft in den Stunden des Tag-Nacht-Wechsels am Morgen und besonders am Abend auf. Auch wenn es zu dieser Zeit nicht so heiß wie am Tage ist, sollte man seine Tiere in dieser Zeit möglichst im Haus halten. Ein Spaziergang bei Dunkelheit ist dann wieder möglich. Gleiches gilt für den Herzwurm (Dirofilaria immitis), dessen Larven ebenfalls durch Mücken auf den Hund übertragen werden können. Entwurmung und Mückenschutz sind daher im Sommer im Auge zu behalten.

Ganz besonder muß darauf hingewiesen werden, daß bei brachycephalen Rassen, wie z.B. Mops, Bulldoggen, Boxer o.ä., die auf Mallorca recht beliebt sind, erhöhte Vorsicht geboten ist. Diese sind noch hitzeempfindlicher als andere Rassen und benötigen besonderen Schutz vor der Wärme. Sorgen machen sollte man sich, wenn das Tier extrem antriebslos wirkt oder kaum noch Reaktionen zeigt. In diesem Fall sollte man die Tiere durch feuchte Tücher kühlen und möglichst schnell zu einem Tierarzt fahren.

Übermäßiges Hecheln ist bei Hunden in der warmen Jahreszeit gewöhnlich erst einmal kein Warnsignal, wenn es nach einer gewissen Zeit wieder weniger wir. Bei Katzen ist dies ein wenig anders zu sehen. Sie kommen mit Hitze gut eigentlich recht zurecht. Wenn sie jedoch stark hecheln, ist es ein schlechtes Zeichen, was den Besitzer veranlassen sollte, zum Tierarzt zu gehen. Ansonsten sind Katzen intelligent genug, sich selbst Schatten zu suchen und tagsüber viel zu schlafen. Jedoch haarlose Katzenrassen wie bei Sphynx-Katzen muss man vor direkter Sonneneinstrahlung wirksam schützen.

S.P.

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