Verurteilungen wegen Tierquälerei in Spanien im Jahr 2022 um 15 % gestiegen

Veröffentlicht am : 13. September 2023
Seitenbesucher: 324

Der Generalstaatsanwalt Álvaro García Ortiz hat am Donnerstag, den 7. August, den Bericht über die Tätigkeit der Staatsanwaltschaft im Jahr 2022 anlässlich der Eröffnungsfeier des Jahres der Justiz im Plenarsaal des Obersten Gerichtshofs in Madrid unter dem Vorsitz von König Felipe VI. veröffentlicht.

Der Bericht spiegelt die Tätigkeit der Staatsanwaltschaft im Jahr vor seiner Veröffentlichung sowie die Entwicklung der Kriminalität, der Verbrechensverhütung und der für eine größere Effizienz der Justiz notwendigen Reformen wider. Er enthält auch die Stellungnahmen, die die Staatsanwaltschaften der verschiedenen Organe der Generalstaatsanwaltschaft vorlegen.

Der Text enthält einen Abschnitt, der sich mit den Maßnahmen im Bereich der Umwelt befasst. So heißt es, dass im Jahr 2022 2.796 Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, davon 270 wegen der Misshandlung von Haustieren. Das ist weniger als im Jahr 2021, als 3.324 Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, davon 256 wegen Misshandlung von Haustieren.

Andererseits wurden im Jahr 2022 5.231 Gerichtsverfahren eröffnet, davon 1.300 wegen Misshandlung von Haustieren. Diese Zahl ist ebenfalls höher als im Jahr 2021, als 5.004 Verfahren eingeleitet wurden, davon 1.266 wegen Tiermisshandlung.

Davon führten im Jahr 2022 insgesamt 1.528 zu Anklagen, von denen 335 mit der Misshandlung von Haustieren zusammenhingen. Im Jahr 2021 waren es 1.469 Anklagen, davon 330 wegen Tierquälerei.

Ebenso wurden im Jahr 2022 1.143 Verurteilungen ausgesprochen, davon 307 wegen Misshandlung von Haustieren. Diese Zahl ist höher als im Jahr 2021, als 1.074 Verurteilungen verzeichnet wurden, von denen 267 auf Tiermisshandlungen entfielen. Dies entspricht einem Anstieg von 14,98 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Freisprüche lag im Jahr 2022 bei 290, davon 67 wegen Misshandlung von Haustieren. Eine sehr ähnliche Zahl wie im Jahr 2021, als es 297 Freisprüche gab, und die gleiche Zahl wie bei der Tierquälerei: 67.

Die vorstehenden Zahlen lassen vermuten, daß zwar insgesamt die Zahl der zu Ermittlungsverfahren führenden Anzeigen zurückgingen, aber die Ermittlungen offenbar so effektiv geführt wurden, daß es möglich wurde, eine höhere Zahl von Anklagen mit der nötigen umfassenden Beweisführung bei Gericht anzubringen, daß es auch zu einer höheren Anzahl von Verurteilungen gekommen ist.

F.S.

Werbung

Bitte helft uns, die laufenden Kosten für die Unterhaltung dieser Website aufzubringen, damit wir auch weiterhin unsere Informationen kostenlos anbieten können. Es gibt zwei einfache Möglichkeiten:

1) Geldspende (auch ganz kleine Beträge helfen uns) unter: https://www.paypal.com/paypalme/tierischebalearen

2) noch einfacher und ohne Kosten: Klickt einfach rechts neben dem Artikel auf unserer Website auf die Werbung und laßt die erscheinende Seite einen Augenblick stehen, bevor ihr weiter surft.

Vielen Dank für Eure Hilfe. Eure Redaktion von „Tierische Balearen“